17
Mai

Gute Zeiten Schlechte Zeiten: Bunker (1998)

Ende 1998 waren vier Hauptcharaktere buchstäblich wie vom Erdboden verschluckt.

An Halloween 1998 war Cora Hinze (Nina Bott) zwar mit Nico A. Weimershaus (Raphael Vogt) zusammen, betrog ihn aber mit Ricky Marquardt (Oliver Petszokat). Nico war verletzt, verzieh Cora aber den Seitensprung, im Gegensatz zu Rickys Freundin Nataly Jäger (Nadine Dehmel) – die beiden trennten sich.

Es wurde ein Versöhnungspicknick in einem alten Bunker organisiert, jedoch ging dieser Plan deutlich nach hinten los. Cora hinderte Nataly an der Flucht, indem sie den Bunker verschloss und dabei den Hebel abriss. Die Gruppe war vier Wochen lang in dem Bunker ohne Essen und Trinken gefangen. Cora litt an Wahnvorstellungen, in denen Robert König (Norbert Hülm) auftauchte und sie aufforderte, Nico ein Stück vom Bauch abzuschneiden. Ricky war so hungrig, dass er verdorbene Lebensmittel aus Konservendosen essen wollte, an denen sogar die Ratten starben. Als kleinste sollte Nataly durch den Lüftungsschacht in den Wald flüchten – allerdings blieb sie stecken und kugelte sich den Arm aus. Durch Missgunst verloren sie ihre letzte Wasserflasche, sodass Cora panisch das Scherbenwasser trinken wollte.

Gefunden wurden sie von Philip Krüger (Laurent Daniels) und dem Sänger Gil, die sich im Wald trafen, um über Gils neuen Song zu reden. Als dieser begann, das Lied auf der Gitarre zu spielen, hörten das die vier im Bunker und riefen um Hilfe. Gil und Philip hörten die Schreie und öffneten die Bunkertür: „Ist da wer“?  – „Wir sind gerettet!“
Der Aufenthalt brachte Ricky und Nataly wieder zusammen, doch trennten sich nun Cora und Nico. Als letztere beiden zusammen im Fahrstuhl stecken blieben, versöhnten sie sich wieder.

Im Sommer 2005 gab es eine ähnliche Storyline, in der John Bachmann (Felix von Jascheroff), seine Freundin Paula Rapf (Josephine Schmidt), seine Geschwister Philip & Emily Höfer (Jörn Schlönvoigt & Anne Menden) und Lena Bachmann (Uta Kargel) tagelang durch einen Berliner U-Bahn-Tunnel irrten.

Gepostet von mts

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