14
April

Wie sollte eine langjährige Serie enden?

Das gestrige Ende der Telenovela „Anna und die Liebe“ hat wieder die Frage nach einem guten Serienende hervor gebracht.

Anna und die Liebe:
Das letzte Bild zeigt Nina (Maria Wedig) & Luca (Manuel Cortez), die sich ein letztes Mal leidenschaftlich küssen. Die Kamera fährt zurück und zum Vorschein kommen die beiden anderen Kameras. Während sich das Traumpaar nicht trennt, verlässt die gesamte Crew vor der Kamera das Studio und die Lichter erlischen ein letztes Mal.

Marienhof:
Im letzten Bild kam der letzte Hauptcast mit einigen ehemaligen bekannten Gesichtern auf der Straße zusammen, um den Zuschauern entgegen zu winken. Dieser Abschiedsgruß kam aus der Redaktion und verwirrte und verägerte einen Großteil der Fans.

Hand aufs Herz:
Ähnlich wie der Marienhof endet auch die Sat.1-Telenovela. Während sich Bea (Vanessa Jung) und Ben (Christoph Kohn) ihre Liebe eingestehen, verabschiedet sich das Team von den Zuschauern.

Hinter Gittern – der Frauenknast: Freiheit für alle
Im letzten Bild der Knast-Soap öffnet sich das Gefängnistor und alle Gefangenen und Mitarbeiter verlassen glücklich und zufrieden den Knast. Einzig die Gefängnisleitung Juliane Sürth (Susanne Schäfer) bleibt innerhalb der Mauern stehen.

Diese Enden werfen die Frage auf: Wie sollte eine langjährige Serie wirklich enden?
Auf diese Frage kann man nur schwer antworten, da bei einer Serie, die auf Unendlichkeit angesetzt ist, kein Ende geplant ist. Alle Handlungsstränge würdig beenden und dabei die Charaktere zum Ende nicht verbiegen ist eine große Herausforderung. Es gibt immer einen, der dabei verlieren kann: den Autor oder dernFan. Einer wird immer enttäuscht sein, wenn nicht sogar beide.
Es kommt natürlich darauf an, unter welchen Umständen eine langlaufende Serie endet, ob das Ende von langer Hand geplant ist wie bei „Bianca“ und „Wege zum Glück“ oder von heute auf morgen zustande kommt, wie bei „Hand aufs Herz“ oder „Schmetterlinge im Bauch“. Beim „Marienhof“ und auch bei „AUDL h“atten die Autoren Zeit, die Geschichten zu beenden. Im „Marienhof“ endet alles mit der zentralen Rolle „Inge Busch“; bei „AUDL“ löste man das Problem durch Zeitsprünge zu den jeweiligen Enden der Charaktere. Bei „Hinter Gittern“ muss man erwähnen, dass die Autoren parallel zur Produktion der letzten Folgen ein schnelles Ende finden mussten. Und für „Hand aufs Herz“ blieb nur ein Wochenende für das vorzeitige Ende.

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Gepostet von mts

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