17
Februar

Interview mit Sarah Hannemann

Fans von Joe Johlke aus „Unter uns“ und Sarah Hannemann müssen jetzt stark sein: Die beliebte Schauspielerin mit dem coolen, unverwechselbaren Look steigt auf eigenen Wunsch aus der Serie aus. Ihre Rolle Joe verlässt die Schillerallee mit einem Schuldeingeständnis, dass ihr unheimlich schwerfällt … Worum genau es sich handelt, ist in Folge 5061 am 18. März 2015 um 17.30 Uhr bei RTL zu sehen. Ihren letzten Drehtag hatte Sarah Hannemann wegen des langen Produktionsvorlaufs bereits am 25. November letzten Jahres.


Sarah, warum bist du auf eigenen Wunsch ausgestiegen?

Ich bin noch relativ jung und brauche neue Herausforderungen. Ich bin Schauspielerin geworden, weil ich verschiedene Rollen spielen möchte, mit denen ich Menschen zum Nachdenken, Lachen oder Weinen bringen kann. „Unter uns“ hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht, aber nach einem Jahr hatte ich Lust auf etwas Neues. Jetzt reise ich erst einmal in Asien umher, in Thailand, Myanmar, Laos und Kambodscha. Zurzeit bin ich auf Koh Samui und arbeite in einem Tierheim. Außerdem werde ich auch noch mit Waisenkindern arbeiten. Und ich bereite mich auf ein Projekt vor, wo ich eine Kickboxerin spielen werde. Weil die Rolle durchtrainiert sein muss, gehe ich in Thailand in eine traditionelle Thaiboxschule. Im Juni ziehe ich dann nach Berlin – und bin gespannt, was mich noch alles erwartet.

Was war dein Highlight bei „Unter uns“?

Ich hatte zwei Highlights: Das eine war meine letzte Geschichte mit Paco. Da konnte ich eine Seite von Joe zeigen, die so einfach nicht nachvollziehbar war, das war sehr spannend und fiel mir auch schwer, weil es eigentlich nicht zur Rolle passt. Und dann der Unfall! Der Dreh an sich war ganz cool, weil man mehr Zeit hatte und es emotionale Szenen waren, die sehr viel Konzentration abverlangt haben. Ich konnte herausfinden, wo Stärken, aber auch noch Schwächen bestehen und das ist wichtig für mich, weil ich gut werden will und so an mir arbeiten konnte/kann.

Was wirst du auf keinen Fall vermissen?

Das ständige Naschen in der Kantine während meiner „Pausen“. Dann jeden Tag so früh aufstehen zu müssen ? Und was ich auch nicht vermissen werde, ist der Blaumann, den Joe oft trug. Ich mag den zwar echt gerne, aber ich bin froh, dass ich den Öl- und Autogeruch aus der Werkstatt los bin. ?

Was gibst du deinen Fans mit auf den Weg?

Man sollte nicht traurig sein, wenn etwas zu Ende ist, sondern sich auf das freuen, was noch kommt! Wer weiß? Vielleicht kommt Joe ja mal wieder zurück in die Schillerallee. ?

Gepostet von soaplexikon

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