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Januar

In aller Freundschaft: Helmut Zierl spielt einen gescheiterten Professor

In der ARD-Serie „In aller Freundschaft“ wird Dr. Rolf Kaminski (Udo Schenk) von der Vergangenheit eingeholt: Ein ehemaliger Freund macht ihn für dessen sozialen Abstieg verantwortlich. Der gescheiterte Professor Dr. Jan Orth wird von Helmut Zierl gespielt. In Folge 673 „Fehlurteil“ (27. Januar 2015) kommt es zur folgenschweren Begegnung zwischen den beiden Zynikern.

Dr. Jan Orth (Helmut Zierl) wird mit einem Kreislaufzusammenbruch in die Sachsenklinik eingeliefert und trifft dort auf seinen ehemals besten Freund Dr. Rolf Kaminski (Udo Schenk). Kategorisch lehnt Orth es ab, von Kaminski behandelt zu werden – er macht den Urologen dafür verantwortlich, dass er seinen Doktortitel verloren hat. Doch Kaminski sieht keine Schuld bei sich: Jan Orths Habilitationsschrift war ein Plagiat. Dass Kaminski zur Aufklärung beigetragen hat, sah er als seine akademische Pflicht. Orth, inzwischen alkoholabhängig, sucht weiterhin einen Schuldigen. Zudem ist er nicht mehr krankenversichert. Trotz der Anfeindungen will Kaminski Orths Behandlungskosten übernehmen: Doch dieser weigert sich vehement. Als bei Orth eine Infektion diagnostiziert wird, die zum Tode führen könnte, verschärft sich die Situation…

Helmut Zierl wurde 1954 in Schleswig-Holstein geboren. Seine Ausbildung absolvierte er am Hamburgischen Schauspielstudio Hildburg Frese. Der Schauspieler ist in mehreren Film- und Fernsehserien zu sehen, u.a. in „Tatort“, „Akte Ex“, „Alles Chefsache“, „Polizeiruf 110“ und „Familie Sonnenfeld“. Auf der Theaterbühne stand er u.a. für die Stücke: „Wir lieben und wissen nichts“, „Die Wahrheit“ und „Gut gegen Nordwind“. Zu seinen Kinoproduktionen zählen u.a. „Honig im Kopf“, „Kokowääh 2“ und „Spielgefährten – Freunde fürs Leben“.

MDR Presse

Gepostet von soaplexikon

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