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Februar

Interview mit Marc Schöttner

Marc Schöttner wurde am 29. Dezember 1986 in Wiesbaden Dotzheim geboren. Aufgewachsen ist er in einem kleinen Ort namens Strinz Trinitatis zwischen Wiesbaden und Limburg an der Lahn. 2010 begann er sein Schauspielstudium an der Hochschule der Künste in Bern. Seit 2012 studiert er Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock. Bereits während des Studiums wirkte er in vielen Theateraufführungen, in Kurzfilmen und Reportagen mit. Im Jahr 2011 wurde er für den Film „Noch nie am Meer“ beim Filmfestival „FilmFestSpezial“ ausgezeichnet. Seine Rolle bei „Alles was zählt“ ist seine erste große TV-Rolle in einer Serie.

Wann und wie hast du mit dem Tanzen begonnen?
Mit zwölf Jahren haben wir als Kinder die Choreografien aus den Musikvideos von ATC oder DJ Bobo nachgemacht. Nach dem Konfirmationsunterricht wollte mich mein Patenonkel ursprünglich dazu bewegen einen Gesellschaftstanzkurs zu besuchen, aber ich hatte zuerst überhaupt keine Lust dazu. Erst als sich alle in meiner Clique für einen Tanzkurs angemeldet haben, hab ich eben auch einen gemacht und das höchste Abzeichen, das Goldstar, bekommen. Mit 17 Jahren begann ich bei Motsi Mabuse und Timo Kulczak in Wiesbaden lateinamerikanischen Turniertanz zu trainieren und wurde schließlich Landesmeister. Als ich mich dann mit meiner Tanzpartnerin nicht mehr verstanden habe, bin ich 2006 zum Showdance in die 1. Bundesliga gewechselt und komplettierte noch in den folgenden Jahren meine private Tanzausbildung.

Wie definierst du deine Leidenschaft fürs Tanzen?
Ohne Tanz würde ich gar nicht leben wollen oder nicht mehr können. Das hat sich allerdings erst über die Jahre so entwickelt. Ich habe ja erst recht spät mit dem Tanzen angefangen. Wenn ich als Kind da früh genug reingerutscht wäre, wäre ich sicherlich, auf Grund meiner körperlichen Voraussetzungen, hauptberuflich Tänzer geworden. Tanzen macht mir unheimlich viel Freude, da bin ich frei und kann mich ausleben. Aber das ist eben nicht das, mit dem ich mein ganzes Leben lang mein Geld verdienen will, auch weil der Körper diesen Leistungssport irgendwann nicht mehr mitmacht – Das ist die Schauspielerei, von der ich leben will und auch kann.

Wie bist du zur Schauspielerei gekommen?
Schauspieler wollte ich schon mit acht Jahren werden. In der 8. Klasse hatten wir Darstellendes Spiel in der Schule, und ich hatte einen Traum: „Nach dem Abi gehe ich nach Amerika und werde berühmt …“ Doch es kam erst mal das Tanzen dazwischen. 2010 habe ich dann in Bern mit dem Schauspielstudium begonnen und bin 2012 nach Rostock gewechselt – an einer der besten Hochschulen, die gutes Handwerk vermitteln und die Schauspieler und Studenten viele Auszeichnungen erhalten.

Du hast auch immer wieder gemodelt …
Bei guten Modelangeboten sage ich gerne Ja. Wie beim Schauspiel kickt es mich, auf Kunst-Fotos in verschiedene Rollen zu schlüpfen – der Drogenabhängige, der Selbstmörder oder andere Charaktere, deren Grenzen nicht gesetzt sind. Die ersten Fotos entstanden 2007 als Weihnachtsgeschenk. Ich habe mich dann bei Modelagenturen beworben und durch meine Shootings viele interessante Fotografen kennengelernt. Viele Fotos entstanden zum Beispiel mit Oliver Rath, der viele Promis fotografiert und mit dem ich sehr gerne zusammenarbeite.

© RTL Kommunikation

Gepostet von soaplexikon

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