{"id":22265,"date":"2013-01-31T14:00:07","date_gmt":"2013-01-31T13:00:07","guid":{"rendered":"http:\/\/soaplexikon.de\/cms\/?p=22265"},"modified":"2014-04-15T20:13:45","modified_gmt":"2014-04-15T18:13:45","slug":"dallas-2012-interview-mit-jordana-brewster","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/soaplexikon.de\/cms\/dallas-2012-interview-mit-jordana-brewster\/","title":{"rendered":"Interview mit Jordana Brewster"},"content":{"rendered":"<table border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" title=\"Jordana Brewster\" src=\"http:\/\/www.soaplexikon.de\/image\/jordana-brewster_dallas_2012.jpg\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"100\" \/><\/td>\n<td>Am 29. Januar startete RTL mit der deutschen Ausstrahlung der Dallas-Neuauflage. Hier ein kurzes Interview mit Jordana Brewster als Elena Ramos.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Sie sind das gute M\u00e4dchen in Dallas, wie haben Sie ein Gesp\u00fcr f\u00fcr diese Figur entwickelt?<br \/>\nJORDANA BREWSTER: Ich sehe mir gerne an, wie Patrick Duffy Bobby spielt, weil der nach einem bestimmten Prinzip lebt \u2013 er w\u00fcrde seine Familie niemals f\u00fcr Geld opfern. Ich mag es, das Gute zu repr\u00e4sentieren; es macht wirklich Spa\u00df, einen guten Charakter zu spielen, auch wenn ihr so viele Steine in den Weg gelegt werden. Sie sieht auch gern das Gute in anderen Menschen. Ich denke, sie erkennt gar nicht, was f\u00fcr ein Scheusal John Ross ist, sondern glaubt an seine wenigen guten Seiten.<\/p>\n<p>Was wussten Sie vorher \u00fcber Dallas?<br \/>\nJORDANA BREWSTER: Die Serie geh\u00f6rt zu unserer Kultur, jeder kennt sie und wei\u00df beispielsweise, dass Sue Ellen Alkoholikerin ist, wie glamour\u00f6s sie war und nat\u00fcrlich, wer J.R. erschossen hat. In der westlichen Welt kommt man daran gar nicht vorbei. Auch mir war das alles bekannt, obwohl ich mir die Folgen erst zu Beginn der Dreharbeiten angesehen habe. Ich wollte die Vorgeschichte kennen lernen, das war wirklich am\u00fcsant.<\/p>\n<p>Was haben Sie aus Ihrem Dallas-Crashkurs mitgenommen?<br \/>\nJORDANA BREWSTER: Am meisten beeindruckten mich die Beziehungen untereinander, vor allem zwischen Sue Ellen und J.R.. John Ross als Kind zu sehen, war auch interessant, weil das erkl\u00e4rt, warum er so ein Fiesling ist. Dass er von seiner Mutter nicht umsorgt und aufs Internat geschickt wurde, war tragisch. Jetzt kann ich seinen Charakter besser verstehen.<\/p>\n<p>Wie war es, so ins kalte Wasser geworfen zu werden?<br \/>\nJORDANA BREWSTER: Am Anfang nahm ich es noch leicht, aber als ich kurz vor der Ausstrahlung der Staffel in den USA gefragt wurde, ob ich nerv\u00f6s sei, \u00fcberkam mich doch der Gedanke, ob ich den Mund nicht zu voll genommen hatte. Allerdings wusste ich, dass das Drehbuch hervorragend war, und die Anerkennung von Linda, Larry und Patrick war enorm wichtig.<\/p>\n<p>Hatten Sie Ehrfurcht vor diesen drei Stars?<br \/>\nJORDANA BREWSTER: Auf jeden Fall, f\u00fcr Larry gilt das immer noch. Wenn ich eine Szene mit ihm drehe, bin ich oft wie eine Zuschauerin, ich m\u00f6chte ihn nur beobachten. Und Linda und Patrick sind so nett und herzlich, einfach toll. Aber als ich die drei zum ersten Mal in Larrys Haus in Malibu treffen sollte, hatte ich Riesenangst. Er hatte uns zum Abendessen mit Catering Service eingeladen. Es war eine tolle Party, ein sehr herzliches Willkommen von allen, obwohl wir vier doch in ihr Terrain eindrangen. So fing das Ganze aber wirklich gut an.<\/p>\n<p>Sie nahmen eine Auszeit, um Ihr Studium zu beenden. War das nicht ein wenig riskant?<br \/>\nJORDANA BREWSTER: Klar war das ein Risiko, aber das war mir zu der Zeit nicht bewusst. Vielleicht war ich ein bisschen naiv. Das Wichtigste f\u00fcr mich war eine Karriere auf lange Sicht. Ich wollte nicht mit 22 auf dem H\u00f6hepunkt sein, von dem es nur bergab gehen kann. Heute wei\u00df ich, wie es wirklich l\u00e4uft und dass man jede Chance m\u00f6glichst gewinnbringend nutzen muss, aber damals war mir das noch nicht klar. Auf meinen Abschluss in englischer Literatur bin ich trotzdem stolz, Virginia Woolf war mein Steckenpferd. Nach wie vor lese ich gerne aktuelle B\u00fccher, deshalb finde ich es toll, dass es in England so viele Buchl\u00e4den gibt.<\/p>\n<p>Steckte die Idee dahinter, Lehrerin zu werden, wenn es mit der Schauspielerei nicht klappen sollte?<br \/>\nJORDANA BREWSTER: Ja, warum nicht? Irgendwann m\u00f6chte ich noch ein Aufbaustudium machen. Mir gef\u00e4llt diese Vorstellung aus demselben Grund, warum ich Fernsehen mag: Ich lege Wert auf Struktur und Weiterbildung. Manchmal vermisse ich die Studienzeit sehr.<\/p>\n<p>Hat es auch eine Kehrseite, in so einem Dauerbrenner mitzuspielen?<br \/>\nJORDANA BREWSTER: Wenn die Folgen nach f\u00fcnf Monaten abgedreht sind, ist man in der gl\u00fccklichen Lage, den Rest des Jahres frei zu haben und tun zu k\u00f6nnen, was man m\u00f6chte. Bei zweiundzwanzig Folgen im Jahr kann der Zeitplan zwar ganz sch\u00f6n anstrengend sein, andererseits gibt es einem ein gewisses Gef\u00fchl der Sicherheit.<\/p>\n<p>Wie sieht es mit der Rivalit\u00e4t zwischen Elena und Rebecca aus?<br \/>\nJORDANA BREWSTER: Sie sind beide sehr zivilisiert und zeigen ihre Aggressivit\u00e4t nicht nach au\u00dfen. Ich denke, das ist ihre Art, miteinander umzugehen. Von Angesicht zu Angesicht geben sie sich freundlich, aber von hinten hast du ein Messer im R\u00fccken. Meines Wissens kommt es in Staffel 1 nicht zu Handgreiflichkeiten, aber in Staffel 2 k\u00f6nnte ein handfester Zickenkrieg anstehen.<\/p>\n<p>Ist Elena tats\u00e4chlich so aufrichtig, wie sie wirkt?<br \/>\nJORDANA BREWSTER: Sie will sich unbedingt beweisen und in der \u00d6lbranche etablieren. Sie hat nicht dieses Anspruchsdenken, weil sie nicht wie die Ewings aufgewachsen ist \u2013 ihr ist von Anfang an bewusst, dass sie anders ist als sie. Wie es weitergeht, wird sich zeigen.<\/p>\n<p>Sie sind in Panama geboren, haben Sie also einen panamesischen Pass?<br \/>\nJORDANA BREWSTER: Leider nicht! Meine Eltern haben nie einen beantragt, wirklich zu dumm. Das habe ich ihnen nie verziehen. Ich war nie mehr in Panama, daf\u00fcr oft wieder in Brasilien, weil dort ein Gro\u00dfteil meiner Familie lebt. Ich wuchs sechs Jahre in London auf, anschlie\u00dfend lebte ich vier Jahre in Brasilien. Ich spreche Portugiesisch und ein wenig Franz\u00f6sisch.<\/p>\n<p>\u00a9 RTL Kommunkation<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 29. Januar startete RTL mit der deutschen Ausstrahlung der Dallas-Neuauflage. 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