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Juni

Wege zum Glück – Spuren im Sand: Gertrud Mahlbeck ist die neue Figur

Ab Donnerstag, den 21. Juni ist Brigitte Grothum in der Rolle der „Gertrud Mahlbeck“ zum ersten Mal in „Wege zum Glück – Spuren im Sand“ zu sehen.

Manchmal geht die Tür auf und Du weißt gleich: Da ist ein ganz besonderer Mensch in Dein Leben getreten. So ging es Greta Sandacker, als sich in ihrer dunkelsten Stunde die Tür des alten Rolls Royce öffnete und Gertrud Mahlbeck sie herein bat. Und so ging es Greta Galisch de Palma, als Schauspielerin Brigitte Grothum zum ersten Mal ans Set von „Wege zum Glück – Spuren im Sand“ kam. Beide standen in den vergangenen Wochen gemeinsam für die ZDF Telenovela vor der Kamera. „Es ist so ein Glück für mich, dass Brigitte die Rolle der Gertrud Mahlbeck angenommen hat“, erzählt Greta Galisch de Palma: „Sie hat wahnsinnig viel Erfahrung, ist ausgesprochen professionell und dabei ein so neugieriger und herzlicher Mensch – für mich war es wirklich eine Ehre mit ihr Arbeiten zu dürfen.“

Brigitte Grothum ist nicht nur Schauspielerin mit über 60 Jahren Kamera- und Bühnenerfahrung, sondern auch selbst großer Telenovela-Fan seit „Bianca – Wege zum Glück“ 2004 auf Sendung ging. Deshalb war es ihr immer ein Herzenswunsch selbst einmal bei „Wege zum Glück“ zu spielen. „Als ich die Rolle der Gertrud Mahlbeck angeboten bekam, habe ich mich unheimlich gefreut. Die Produktionsweise einer Telenovela ist spannend und Getrud eine interessante, facettenreiche Figur“, so die 77-jährige.

Gertrud Mahlbeck ist eine Frau, die im Leben alles erlebt hat: Aufgewachsen in einfachen Verhältnissen hat sie die Entbehrungen der Nachkriegszeit zu spüren bekommen und früh die Entscheidung getroffen, dass Geld in ihrem Leben an erster Stelle stehen soll. Fortan sucht sich Gertrud immer wohlhabende Männer und steigt durch geschicktes, emotionsloses Heiraten immer weiter in der Gesellschaft auf. Heute ist sie unabhängig und genießt ihren Wohlstand in vollen Zügen. Doch die Romantikerin, die sie früher einmal war wurde enttäuscht und desillusioniert – und das machte sie über die Jahre zynisch und kühl. Als sie durch Zufall Greta begegnet, erkennt Gertrud sich ein Stück weit in der jungen verzweifelten Frau wieder und fasst einen Entschluss…

Bereits 1954 steht Brigitte Grothum das erste Mal auf der Bühne, im Tempelhofer Zimmertheater von Berlin gibt sie in Weisenborns „Die Neuberin“ ihr Debut. 1962 führt sie „Der rote Rausch“ mit Klaus Kinski zusammen. Die Zusammenarbeit mit dem als exzentrisch geltenden Kollegen nennt sie noch heute „wunderbar“. Auch als Regisseurin feierte Brigitte Grothum große Erfolge: 1987 werden unter ihrer Regie zum ersten Mal die Berliner Jedermann-Festspiele aufgeführt. Im Laufe der Jahre entwickeln sich diese zu einer festen Größe in der Berliner Theater-Szene. 1995 inszeniert sie Bertold Brechts „David“ im Berliner Hebbel Theater. Zwei Jahre später setzt sich ihre Regietätigkeit mit „Der Millionär und sein Leibwächter“, mit Gerry Wolff in der Titelrolle, fort. In den vergangenen Jahren zog es sie vermehrt wieder selbst auf die Bühne, so war sie u.a. „Kalendergirls“, „Arsen und Spitzenhäubchen“ zu sehen und stand für Serien wie „Hanna – Folge Deinem Herzen“ und „In aller Freundschaft“ vor der Kamera.

© Grundy UFA Presse

Gepostet von soaplexikon

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