25
August

Interview mit Frederic Heidorn

Neu bei „Unter uns“: Frederic Heidorn als Polizist Tom Marquardt. Tom ist einer der Polizisten, mit denen Lisa Brück (Svenja Jung) ihre erste Streife fährt und ermittelt in der Schillerallee ab Folge 4927 (3. September 2014).

Frederic Heidorn wurde am 21. Februar 1985 in Paderborn geboren und ist den meisten Zuschauern aus der Soap „Hand aufs Herz“ bekannt, wo er die Rolle des Ronnie Peters spielte. Für sein schauspielerisches Wirken bekam er bis jetzt mehrere Preise, darunter einen „Soap Award“ als „Sexiest Man“. Kürzlich war Frederic in dem VW-Werbespot für das diesjährige DFB-Pokalfinale zu sehen. Immer wieder mal sieht man Ihn auch in Musikvideos, sowie aktuell in „Stand by me“ für den US-Künstler KI:Theory. Zuletzt spielte er in dem Kinofilm „aWay“, der in mehreren Städten Deutschlands erfolgreich auf Kinotour lief.

Du hast bei „Unter uns“ jetzt eine längere Nebenrolle als Polizist… Wie war dein Einstieg?

Frederic Heidorn: Der Einstieg fiel mir sehr leicht, da ich von allen Leuten am Set super herzlich empfangen wurde. Angefangen beim Kostüm und der Maske über den gesamten Cast bis hin zu den Producern etc. ‚Unter uns‘ hat echt ein tolles Team, mit dem ich auch nach der Sommerpause noch eine Weile weiterdrehen werde.

2012 hast du einen Preis als „Sexiest man“ gewonnen, spielst aber meistens fiese Rollen. Fühlst du dich eher sexy oder eher als Bösewicht?

Meine Rolle in der Serie „Hand aufs Herz“ hatte witzigerweise absolut nichts mit sexy zu tun, der Ronnie war einfach nur ein ganz böser Junge. Ausgezeichnet mit dem Preis wurde ich ja dank der Fans trotzdem, die das dann wohl doch so gesehen haben. Ich selber finde das eher subjektiv. Mal mehr, mal weniger. Tendenziell werde ich tatsächlich eher für böse Rollen besetzt. Den ‚Bad Boy‘ zu spielen, mag ich schon sehr. Da kann man Dinge ausleben und probieren, die man in der Realität nicht machen würde. Ich muss allerdings aufpassen, weil mein Sohnemann alles sehen möchte, was ich so mache. Das musste ich ihm erst erklären, dass das nicht echt ist, was man auf dem Bildschirm von mir sieht.

Bist du privat vergeben?

Ja. Ich lebe quasi in einer Patchwork-Familie. Meine Freundin und ich, und die Mama meines Sohns mit ihrem Partner. Ich glaube wir sind die beste Patchwork-Familie, die man sich vorstellen kann. Mein Sohn ist mein Goldstück.

Hast du mit Svenja auch schon deine Bettszene gehabt?

Nein, die hatten wir tatsächlich noch nicht. Meine Rolle Tom ist in den ersten Wochen zu viel damit beschäftigt Lisa das Leben bei der Polizei schwer zu machen. Wir haben ja aber noch ein paar Drehtage, wer weiß, ob die beiden nicht doch noch zueinander finden …

Also ist Tom ein fieser Polizist?

Tom Marquardt ist ein leidenschaftlicher Polizist. Seine Einheit bedeutet ihm alles. Er sieht eine Gefahr darin, dass jetzt mit Lisa eine ehemalige Escortdame im Team ist. Das ist der Hintergrund, der Tom antreibt, sie entsprechend ran zu nehmen. Für mich ist es auf jeden Fall immer wieder eine Herausforderung, solche Szenen zu drehen. Da kommen teilweise echt harte und direkte Sprüche, oft zu hart. Ich versuche mit den Coaches die Szenen in die Richtung zu erarbeiten, das es dem Zuschauer leichter fällt zu verstehen, warum der Charakter von Tom Marquardt so ist wie er ist, und warum er so handelt, damit es nicht ganz so platt wird sondern eher beiläufiger.

Wie stehst du privat zur Polizei?

Ich habe in der 9. Klasse ein Praktikum bei der Polizei gemacht und mich damals auch tatsächlich sehr für den Beruf interessiert. Ich dachte damals, das es ein spannender und Interessanter Job für mich sein könnte. Dann habe ich nach meinem Fachabitur doch erst eine kaufmännische Ausbildung gemacht, bevor es mich dann schlussendlich doch komplett in die künstlerische Laufbahn gezogen hat. Allgemein ist eine Rolle als Polizist bzw. als Kommissar auf jeden Fall eine, die mir auch langfristig Spaß machen würde. Ja, ich glaube mit einem Part als Kommissar beim Tatort, bei der SOKO oder in vergleichbaren Formaten könnte ich mich gut identifizieren.

Was ist dein Lebensmotto?

Ein Spruch von James Dean: „Dream as if you´ll live forever. Live as you´ll die today“

© RTL Kommunikation

Gepostet von soaplexikon

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